Wirtschaft

Lehrlingsmediation

Die Ausbildung von Lehrlingen steht heute im Zeichen hohen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Interesses. Doch die Arbeit mit jungen Menschen bringt oft auch Konflikte mit sich: von disziplinären Problemen über Fragen der Motivation bis hin zu Wertekonflikten in der Zusammenarbeit verschiedener Generationen.

Die Lehrlings-Mediation hat 2 Anwendungsbereiche:

  • Prävention:
    Mediator*innen unterstützen beim ersten Auftreten von Problemen bei der Lösung von Konflikten, um die Ausbildungszeit für alle Seiten produktiv zu gestalten und größeren Schwierigkeiten vorzubeugen
  • Auflösungsabsicht:
    ist die Lage aber bereits ernst und besteht eine Auflösungsabsicht vonseiten des Unternehmens, hat der Gesetzgeber die Möglichkeit einer vorzeitigen Auflösung geschaffen – zwingende Voraussetzung dafür ist eine Mediation.

ACHTUNG:  hier gilt es genaue Bedingungen und Fristen einzuhalten – es ist daher dringend empfehlenswert, rechtliche Beratung einzuholen. Dies ist zB. bei folgenden Stellen möglich:

  • für Unternehmen bei der Wirtschaftskammer
  • für Lehrlinge bei der Arbeiterkammer

Allgemeine Infos zur Wirtschafts-Mediation

"Die Antwort auf die Frage, ob man lieber "hart" oder "weich" um Positionen feilschen sollte, lautet: weder das eine noch das andere.
Die Alternative ist das sachbezogene Verhandeln oder Verhandeln nach Sachlage. Es beruht im Wesentlichen auf vier Grundaspekten:

  • Menschen und Probleme getrennt von einander behandeln!
  • Nicht Positionen sondern Interessen in den Mittelpunkt stellen!
  • Vor der Entscheidung verschiedene Wahlmöglichkeiten entwickeln!
  • Das Ergebnis auf objektiven Entscheidungsprinzipien aufbauen!"

(Roger Fisher & William Ury - mit dem "Harvard-Konzept" legen sie einen Grundstein zur Wirtschafts-Mediation)

Familienmediator*innen

Derzeit keine aktuellen Kapazitäten

Wirtschaftsmediator*innen

Weitere Formate