Hier finden Medienvertreter:innen unsere Presseaussendungen, aktuelle Zahlen zu Mediation und Konflikten, Informationen zum Mediationsinstitut und Berichte über uns.
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Stellungnahmen des Mediationsinstituts zu aktuellen Konflikten und Entwicklungen.
Die Gerichte sind so überlastet, dass Richterinnen und Richter Alarm schlagen. Doch welche Auswirkungen haben überlastete Gerichte?
Weiterlesen →Aktuelle Zahlen zu Mediation und Konflikten in Österreich. Abdruck mit Quellenangabe frei.
1.817
So viele Mediator:innen sind in der Liste des Justizministeriums eingetragen.
Bundesministerium für Justiz, JustizOnline – Mediator:innensuche
15.10.2026
zur Quelle →seit 2004
Das Zivilrechts-Mediations-Gesetz regelt Mediation in Österreich seit 1. Mai 2004.
Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS), ZivMediatG
BGBl. I Nr. 29/2003
zur Quelle →4,7 %
Nur 4,7 % der Menschen in Österreich haben bei einem Konflikt schon einmal Mediation genutzt.
Universität Innsbruck, Studie MEDIAS (17.06.2024)
Befragung 2023, n = 1.724
zur Quelle →8 von 10
Bei rund 80 % der Mediationen wurde der Konflikt ganz (48,5 %) oder teilweise (31,5 %) gelöst.
Universität Innsbruck, Studie MEDIAS (17.06.2024)
Befragung 2023, n = 1.724
zur Quelle →15.217
2025 wurden in Österreich 15.217 Ehen geschieden, um 1,7 % mehr als 2024; in der Steiermark +10,7 %.
Statistik Austria, Pressemitteilung vom 22.05.2026
2025
zur Quelle →87,1 %
87,1 % der Scheidungen in Österreich erfolgten 2025 einvernehmlich.
Statistik Austria, Pressemitteilung vom 22.05.2026
2025
zur Quelle →13.101
13.101 minderjährige Kinder waren 2025 von der Scheidung ihrer Eltern betroffen.
Statistik Austria, Pressemitteilung vom 22.05.2026
2025
zur Quelle →18 %
Fast jede:r Fünfte in Österreich hatte schon Streit mit Nachbarn – meist wegen Lärm, Rauch oder Müll.
IMAS International, Report 09/2026
Jänner/Februar 2026, n = 1.008
zur Quelle →bis zu 13 %
Je nach Schulstufe werden 3–12 % der Mädchen und 4–13 % der Burschen in der Schule wiederholt gemobbt.
BMSGPK / Gesundheit Österreich, HBSC-Bericht 2023
HBSC-Erhebung 2021/22
zur Quelle →141 Tage
So lange dauert ein streitiges Zivilverfahren in Österreich in erster Instanz im Schnitt – kurz im EU-Vergleich.
Europäische Kommission, EU-Justizbarometer 2025
Daten 2023
zur Quelle →35 %
Nur 35 % halten das politische System in Österreich für gut funktionierend (2018: 64 %).
Foresight, Demokratie Monitor 2025
Oktober/November 2025
zur Quelle →64 %
64 % der Menschen in Österreich vertrauen den Gerichten.
Foresight, Demokratie Monitor 2025
Oktober/November 2025
zur Quelle →Das Mediationsinstitut ist ein Zusammenschluss von Mediator:innen in Graz, der sich seit 2016 für konstruktive Konfliktlösung einsetzt.
Das Mediationsinstitut wurde 2016 in Graz gegründet. Es ist aus dem Organisationsteam des Tag der Mediation hervorgegangen, der 2014 erstmals international in Graz stattfand. Unter seinem Dach arbeiten Mediator:innen in eigener freier Praxis in den Bereichen Familie, Wirtschaft, Vorsorge und Pädagogik.
Logo und Pressefotos senden wir Ihnen gerne auf Anfrage über den Pressekontakt.
Unsere Mediator:innen stehen Medien als Gesprächspartner:innen zur Verfügung.
eingetragener Mediator
eingetragene Mediatorin
eingetragene Mediatorin
eingetragene Mediatorin
Berichte über uns und unsere Mediator*innen in der Presse
Beitrag von Erich Platzer als Landessprecher Steiermark des Arbeitskreises Wirtschaftsmediation in der WKO.
Wie hältst du es mit der Selbsterfahrung?
Mediator:innen (u.a. Sven Gillissen) beantworten die Gretchenfrage
Beiträge von (u.a.) Sven Gillissen zum Thema Nachbarschaftsmediation
Susanne Lederer zu Gast im Studio von "Hallo Steiermark"
In der Radiosendung „Hallo Steiermark“ steht kurz vor dem "Tag der Mediation" das Thema professionelle Konfliktlösung durch Mediation im Mittelpunkt. Die Grazer Mediatorin Susanne Lederer, erläutert, dass Mediation die Vermittlung in Konflikten bezeichnet und darauf abzielt, dass Streitparteien mit der Unterstützung eines Mediators gemeinsam zu einer Lösung finden. Sie unterstreicht die breite Palette an Konfliktthemen, von familiären über wirtschaftliche bis hin zu nachbarschaftlichen und schulischen Streitigkeiten. Mediation sei allerdings freiwillig und für diejenigen nicht geeignet, die nicht bereit zur Teilnahme sind. Lederer betont auch, dass Konflikte eskalieren können, weshalb eine frühzeitige Mediation empfehlenswert ist. Die Erfolgsquote sei hoch, und eine Mediation dauert durchschnittlich fünf Sitzungen. Als spannendes Element führt sie an, dass Konflikte auch Entwicklungschancen bieten, da sie auf notwendige Veränderungen hinweisen können. Bei der Auswahl eines passenden Mediators ist Neutralität essentiell, und es ist ratsam, eine Person zu wählen, die für alle Parteien akzeptabel ist. Die Mediatorin unterstreicht die Wichtigkeit ihrer Arbeit und die verschiedenen Herausforderungen, denen sie sich stellen muss.
Sven Gillissen im Kurzinterview zum Muttertag 2023
"In dem Interview geht es um die Herausforderungen, die der Muttertag in Patchwork-Familien mit sich bringen kann, besonders wenn es gilt, mehrere Mütter zu ehren. Die Diskussion dreht sich um verschiedene Möglichkeiten, wie dieser Tag gestaltet werden könnte, sei es durch Besuche bei beiden Müttern, getrennte Besuche oder gar das Feiern an einem anderen Wochenende. Der Schlüssel zu einem gelungenen Muttertag in solchen Familienkonstellationen liegt in der frühzeitigen und offenen Kommunikation zwischen allen Beteiligten, um die Bedürfnisse und Wünsche jedes Familienmitglieds zu berücksichtigen. Der Grazer Mediator, Sven Gillissen, betont die Wichtigkeit von Flexibilität und individueller Abstimmung in Familienstrukturen. Er sieht den Muttertag auch als Chance, die Bindungen zu Stiefmüttern und anderen wichtigen Bezugspersonen im Leben der Kinder zu stärken und zu ehren. Gillissen plädiert dafür, dass jegliche Feierlichkeiten zum Muttertag von Herzen kommen sollten, unabhängig davon, wie letztlich entschieden wird, den Tag zu gestalten. Dadurch wird deutlich, dass es kein universelles Richtig oder Falsch für die Gestaltung dieses Tages gibt, solange die Mütter im Mittelpunkt stehen und die Feierlichkeiten aufrichtig sind."
Artikel von Anna Unterholzer im Magazin "Villach im Fokus", Ausgabe März 2023, Thema: Nachbarschaftsmediation
Christian Grübl im Interview
"In Graz findet morgen der "Tag der Mediation" statt, ein Ereignis, das sich der Förderung einer gesunden Streitkultur widmet. Die Veranstalter legen den Fokus darauf, Konflikte konstruktiv zu diskutieren und dabei gewisse Regeln zu beachten, um so zu einem positiven Ergebnis zu kommen. Eine aktuelle Umfrage des Mediationsinstituts, durchgeführt unter Mediatoren selbst, hat zutage gefördert, dass insbesondere in den letzten zweieinhalb Jahren, verstärkt durch die Corona-Pandemie, Konflikte in Familien und am Arbeitsplatz zugenommen haben. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass das Zusammenleben und -arbeiten während der Pandemie zu vermehrten Streitigkeiten geführt hat. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, betont die Veranstaltung die Wichtigkeit, Streitigkeiten richtig zu führen. Wichtig dabei ist, der Gegenpartei zuzuhören und sie ausreden zu lassen, um dann, nachdem die Emotionen abgeklungen sind, wieder sachlich das eigentliche Thema zu diskutieren. Am Tag selbst stehen ab 10 Uhr am Eisernen Tor in Graz zwei Mediatoren für Beratung und Fragen zur Verfügung. Zusätzlich gibt es interessante Vorträge und eine Installation zum Thema Konflikt und Mediation, einschließlich eines Vortrags über die Eskalation von Konflikten und einer Eskalationstreppe nach Friedrich Glasl."
Im Zusammenhang mit der Initiative „Du+Ich=Österreich“ ist diesmal Sven Gillissen im „Gesprächsstoff“ zu Gast: Der 59-jährige Grazer ist Mediator und versucht als solcher, professionell Konflikte zu lösen – nach dem Motto „Löse das Problem, nicht die Schuldfrage“.
Im Gespräch mit Werner Ranacher analysiert Sven Gillissen, wie die aktuell schwierige Situation entstanden ist und vor allem, wie wir aus dieser auch wieder rauskommen können. Welche Alarmzeichen gibt es für ausufernde Konflikte? Gibt es das „reinigende Gewitter“ auch für Gesellschaften? Streiten wir heutzutage mehr als in vergangenen Zeiten und sind die oft gescholtenen sozialen Medien wirklich der Quell vielen Übels? Darüber spricht Sven Gillissen ebenso wie er erzählt, ob er selbst gerne streitet oder womöglich doch eher harmoniesüchtig ist.
Mediatorin Susanne Lederer gibt Tipps beim Umgang mit Konflikten in den Weihnachtsfeiertagen.
Talk: Weihnachtsfriede in Pandemie-Zeiten. Mediator Sven Gillissen erklärt, wie man trotz aufreibender Zeiten in der Pandemie, den Weihnachtsfrieden in der Familie herstellen kann.
© ORF Steiermark
Sven Gillissen im "Sonntagsgespräch" mit Chefredakteur Wolfgang Schaller (Steiermark heute am 28.11.2021): Wie kann man trotz unterschiedlicher Meinungen dennoch ein gutes Miteinander schaffen?
© ORF Steiermark
Tag der Toleranz: Mediator zur CoV-Spaltung
"Im Beitrag wird die tiefgreifende Spaltung in der Gesellschaft, hervorgerufen durch die Corona-Pandemie, thematisiert. Die Debatte zwischen Geimpften und Ungeimpften wird immer hitziger, wobei Ungeimpfte sich oft missverstanden und ausgegrenzt fühlen, während Geimpfte argumentieren, dass mit einer breiteren Akzeptanz der Impfung die Pandemie schneller überwunden werden könnte. Diese Spaltung birgt ein erhebliches gesellschaftliches Konfliktpotenzial und hat bereits zu zerbrochenen Freundschaften und Beziehungen geführt. Anlässlich des internationalen Tags der Toleranz wird ein Mediator, Sven Gillissen aus Graz, eingeführt, der Expertise in der Streitschlichtung vorweist. Gillissen betont, dass hinter der Impfdebatte wichtige Werte wie Freiheit, Selbstbestimmung, Sicherheit und Gesundheit stehen, was die Diskussionen besonders intensiv macht. Er rät dazu, nicht bloß Positionen auszutauschen, sondern die zugrundeliegenden Bedürfnisse und Interessen zu erkunden, um so Verständnis füreinander zu entwickeln, auch wenn man nicht einverstanden ist. Gillissen plädiert für Toleranz und den Versuch, durch Verstehen und Kommunikation Beziehungen zu retten und aufrechtzuerhalten, da Corona vergehen, aber Freundschaften bestehen bleiben können."