In pädagogischen Systemen (Schulen, Kitas, Jugendarbeit) bietet die Mediation systemintern ein strukturiertes, freiwilliges Verfahren zur konstruktiven Beilegung von Konflikten.
Wann ist externe Mediation der sinnvolle Weg?
Unter bestimmten Voraussetzungen werden Unterstützungsangebote für Schulen von Pädagogischen Hochschulen (PH), bzw. Privaten Pädagogischen Hochschulen (PPH) für den jeweiligen Schulstandort (mit)finanziert.
Mediation im pädagogischen Bereich ist ein strukturiertes und vertrauliches Verfahren, in dem die Beteiligten mit Unterstützung einer neutralen dritten Person tragfähige Lösungen für bestehende Konflikte entwickeln. Im Mittelpunkt stehen das gegenseitige Verständnis, die Klärung von Interessen und die gemeinsame Verantwortung für den weiteren Umgang miteinander.
Mediation ermöglicht es den Beteiligten, Konflikte frühzeitig zu bearbeiten, Eskalationen zu vermeiden und nachhaltige Vereinbarungen zu treffen, die den pädagogischen Auftrag, die Beziehungsebene und das Lern- bzw. Entwicklungsumfeld berücksichtigen. Dadurch werden Eigenverantwortung, Konfliktkompetenz und ein respektvolles Miteinander langfristig gestärkt.