Der Mediator führt einen Redegegenstand ein (z. B. einen kleinen Ball, Stab, Stein). Nur wer den Gegenstand in der Hand hält, darf sprechen – alle anderen hören zu. Der Redestab wird abwechselnd weitergereicht oder in die Mitte gelegt, wo ihn sich jemand nehmen kann, wenn er etwas sagen möchte. Dadurch entsteht eine strukturiere Gesprächsrunde: Interruptionen werden vermieden, die Kommunikationskultur wird ruhiger und respektvoller. Besonders in Familienrunden oder Schulmediationen hilft dies, impulsives Dazwischenreden zu zügeln.
Geordnetes Gespräch ohne Unterbrechungen. Jeder soll in Ruhe ausreden dürfen, während die anderen zuhören.