Methode

Leerer Stuhl (Stuhldialog)

Teamgröße (ab ... Personen)
1–2 Parteien (eine Person spricht, Mediator moderiert)
Dauer (Minuten)
Alternative Bezeichnung
Beschreibung

Ein Stuhl wird symbolisch für eine Person aufgestellt (z. B. für ein nicht anwesendes Familienmitglied oder für den eigenen „inneren Kritiker“). Die anwesende Konfliktpartei wendet sich diesem leeren Stuhl zu und spricht so, als säße dort die andere Person. Alles, was man der echten Person sagen möchte (Vorwürfe, Wünsche, Entschuldigungen), darf ausgesprochen werden. Der Mediator kann zwischendurch fragen: „Was antwortet der imaginäre Gegenüber darauf?“, so dass auch die mögliche Reaktion bedacht wird. Diese Methode entlastet emotional und kann Klarheit schaffen. Falls das tatsächliche Gespräch später stattfindet, ist man besser vorbereitet.

Ziel(e)

Unausgesprochenes aussprechen können – auch wenn die andere Person nicht anwesend ist. Emotionale Entlastung und Vorbereitung schwieriger Gespräche.

Materialien
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Quelle
Bilder
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Dokumente
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Anwendugsbereiche
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